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Blog

Inklusives Wohnen – Am Leben teilhaben

Ein Gastbeitrag von Norbert Hagen

Inklusion – genauer gesagt die soziale Inklusion – ist verwirklicht, wenn jeder Mensch die Möglichkeit hat, an der Gesellschaft und am gesellschaftlichen Leben mitzuwirken. Dabei dürfen sich individuelle Besonderheiten wie Alter oder Behinderung, aber auch Herkunft, nicht negativ auswirken. Der Gedanke, Menschen mit Handicap nicht mehr aus dem öffentlichen Leben auszuschließen, wird besonders in den Schulen zunehmend erfolgreich aufgegriffen.

Doch nicht nur im Bereich Bildung können Menschen mit und ohne Behinderung voneinander lernen und von den Erfahrungen der anderen profitieren. Sehr erfolgversprechend sind Projekte des inklusiven Wohnens in Form von Wohngemeinschaften.

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„Wenn Gewinnmaximierung der alles bestimmende Faktor ist, wird uns das Ergebnis nicht gefallen“

In Berlin explodieren die Mieten, in München sind sie schon jetzt für Teile der Bevölkerung unbezahlbar: Deutschlandweit wird über die Wohnfrage diskutiert, und dabei rückt ein entscheidender Faktor immer mehr in den Fokus: der Bodenwert. Denn dessen Preissteigerung wirkt sich nicht nur auf den Mietmarkt, sondern viel grundsätzlicher auf das Wohnen, den (Wohnungs-)Bau und damit auch auf die Architektur aus. Wer sich heute über hässliche Neubauten in den deutschen Großstädten beklagt, muss sich auch vergegenwärtigen, was die heutigen Bodenpreise überhaupt noch an Gestaltungsspielraum lassen.

Die Fakultät für Architektur der Technischen Universität München widmet eine aktuelle Vortragsreihe dem Thema „Bodennutzung“ und stellt zur Debatte, wie Lösungen für eine künftige Bodenordnung aussehen könnten. Wir haben mit Christian Bodensteiner vom Lehrstuhl für Baukonstruktion und Baustoffkunde gesprochen, dem Initiator der Reihe.

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Was steckt dahinter? Wohnprojekte öffnen ihre Türen

plan z architekten München Schwabing Hoch Vier Foto: www.florianhammerich.com

Am Samstag, den 21. April öffnen 24 Münchner Wohnprojekte – Genossenschaften, Baugemeinschaften, Vereine und Gruppen – ihre Türen, um Interessierten einen Einblick zu geben. In Form von Ausstellungen, Besichtigungen und Gesprächen mit Hausbewohnern werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie in unserer nahezu unbezahlbaren Stadt gelebt werden kann. Hier kommen ein paar spannende Programmpunkte… Read more +

Junge Stadtmacher gesucht!

Werde Teil der Urbanen Liga und entwickele Visionen für die Stadt von morgen!

Gesucht werden junge Akteure zwischen 17 und 27 Jahren, die sich in unterschiedlichen Bereichen aktiv in der Gestaltung ihrer Stadt oder Nachbarschaft einbringen und ein ausgeprägtes Interesse an Stadtentwicklung haben. Dies können Raumpioniere, Zwischennutzer, Denker oder Netzwerker sein, die aus eigenem Antrieb heraus ihre Stadt verändern wollen.

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Klein und doch ganz groß: Zwei Veranstaltungstipps im April

Tiny House

Allein die Ludwig-Maximilians-Universität meldet mit über 50.000 Studierenden neue Rekordzahlen und bald ist es wieder soweit: Semesterbeginn. München ist ein Ballungsraum, der nicht aufhört zu wachsen. Semester für Semester kommen allein bis zu 20.000 neue Studienanfänger in eine Stadt, die eigentlich längst aus allen Nähten platzen müsste. Stattdessen begnügt sich nicht nur der Mittzwanziger mit einem Zimmer, das gerade groß genug für ein Bett ist. Es klingt utopisch, aber stellen sie sich vor, es gäbe 9 Quadratmeter Wohnfläche, in die so viel mehr rein passt, als nur ein Palettenbett und am Fußende eine Mikrowelle. Geht nicht? Gibt’s schon! Auf dieser Veranstaltung lernen sie mehr dazu…

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100 Jahre Wohnungsbau in Bayern. Und nichts dazu gelernt?

Der heutige Wahnsinn auf dem Wohnungsmarkt ist kein exklusives Problem unserer Zeit, wie eine Ausstellung in der Pinakothek der Moderne zeigt. Gerade was Lösungsansätze anbelangt, zeigt ein Blick in die Geschichte des sozialen Wohnungsbaus: Vieles ist möglich, wenn der politische Wille da ist.

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Bedarf es wirklich keiner Bodenrechtsreform? Eine verdrängte Herausforderung

Ein Gastbeitrag von Hans-Jochen Vogel

Aufgabe jeder verantwortungsvollen Politik ist es, den Menschen, mit denen man in einem Gemeinwesen verbunden ist, ein erträgliches Leben zu ermöglichen und darüber hinaus ihre Lebensverhältnisse zu verbessern. Für die Beurteilung der Frage, ob dies gelingt, gilt die Wertordnung, auf die man sich verständigt hat. Eine solche Politik muss Gefahren rechtzeitig erkennen und sich bemühen, sie zu überwinden. Zugleich muss sie positive Entwicklungsmöglichkeiten erforschen und in die Tat umsetzen.

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München weiterdenken: Neue Jahresausstellung in der Rathausgalerie

125 Jahre ist es her, dass der Architekt Theodor Fischer mit seinem Generalplan zur modernen Stadtentwicklung, der Staffelbauordnung, das Stadtbild von München massgeblich geprägt hat. Das ist der Aufhänger für die diesjährige Jahresausstellung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung, die am 11. Januar in der Rathausgalerie startet und bis zum 8. März andauert.

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obenplus und Dachausbau als städtebauliches Steuerungswerkzeug

Ein Gastbeitrag von Tobias Sebastian Müller

obenplus ist eine Onlineplattform zur Generierung nachhaltiger und vielfältiger aufgestockter Nachverdichtungen und Programme im urbanen Raum. Illustrative und ästhetische Impulse auf der Plattform geben den Anreiz, die brachliegenden Räume über den Häusern zu nutzen.
Dabei soll vor allem das Potential der Nachverdichtung durch Dachausbau und Dachaufstockung daran gekoppelt werden, eine nachhaltige Struktur für eine soziale Mischung im gesamten Stadtbild aufrechtzuerhalten und für die Zukunft auszubauen.

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